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Wie entsteht Seife Seife entsteht aus Fett und Lauge (Natriumhydroxid und Wasser). Es erfolgt ein chemischer Prozess, der Verseifung genannt wird (das Fett verbindet sich mit der Lauge). Nach dem Verseifungsprozess muss die Seife ca. 4 – 6 Wochen reifen. Während dieser Reifezeit wird die Lauge nach und nach neutralisiert und ist danach nicht mehr nachweisbar. Was unterscheidet handgesiedete und industriell gefertigte Seife Seife kann mit jedem Fett hergestellt werden. Industriell gefertigte Seifen enthalten fast ausschließlich tierische Fette/Talg und Schlachtabfälle. Außerdem verwendet die Industrie viele synthetische Chemikalien um z. B. das wertvolle Glyzerin, das beim Seife sieden entsteht, herauszufiltern. Glyzerin wird als teurer Pflegewirkstoff separat verkauft. Dafür werden der Seife meist chemische Zusatz- und Parfümstoffe zugefügt. Meine handgefertigte Naturseife wird ausschließlich aus pflanzlichen Ölen und Fetten in Lebensmittelqualität hergestellt. Das Olivenöl z. B. beziehe ich von einem Olivenölbauer aus Sardinien. Das Glyzerin bleibt in der Seife, die dadurch besonders mild und pflegend ist. Zusätzlich sind alle meine Seifen mit 5% überfettet, das heißt: nach dem Verseifungsprozess bleiben 5% der hautpflegenden Öle (z. B. Avocado-, Jojoba-, oder Mandelöl) in der Seife als reine Pflege enthalten. Duft Die Seifen bedufte ich mit reinen ätherischen Ölen oder speziell für die Seifenherstellung gefertigte Duftkombinationen. Auch verwende ich gerne zerkleinerte Kräuter aus biologischem Anbau oder Pflegezusätze wie Heilerde und gemahlene Haferflocken als Schrubbeleffekt. Zur Geschichte der Seife |
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